Beratung

Infrastruktur, KI, Security, Netzwerktechnik.

Beraten wird hier nur, was auch selbst betrieben wird. Jede Empfehlung auf dieser Seite lässt sich an einem laufenden System zeigen, auch an den Stellen, an denen sie beim ersten Anlauf nicht funktioniert hat. Das ist der Unterschied zwischen einer Erfahrung und einer Meinung.

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Infrastruktur

Die meisten Infrastrukturprobleme sind keine Technikprobleme, sondern Annahmen, die nie geprüft wurden: dass die Sicherung wiederherstellbar ist, dass der Ausfall auffällt, dass der Anbieter wechselbar bleibt.

  • Anbieterunabhängigkeit. Was hält Sie heute bei Ihrem Anbieter, die Technik oder der Aufwand? Provisionierung so schneiden, dass ein Wechsel eine Entscheidung bleibt und kein Projekt wird.
  • Sicherung mit geprobter Wiederherstellung. Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Aufbau einer Probe, die regelmäßig und automatisch läuft und misst, wie lange die Wiederherstellung wirklich dauert.
  • Wiederanlauf nach Ausfall. Drei Zahlen, die zusammen die Lage beschreiben: wie viel Daten verloren gehen dürfen, wie lange das Bemerken dauert und wie lange das Zurückholen. Erfahrungsgemäß ist die mittlere die schlechteste.
  • Offene Bausteine statt Lizenzverträge. Langjährige Arbeit mit Open Source und die Erfahrung, wo sie trägt und wo der Betrieb teurer wird als die eingesparte Lizenz. Es geht nicht um Reinheit. Es geht darum, die Wahl zu behalten: welcher Anbieter, welches Land, wann gewechselt wird.
  • Kapazität und Kosten. Wo Auslastung wirklich entsteht, welche Reserve nötig ist und an welcher Stelle Aufrüsten billiger ist als Umbauen.

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KI

Welches Modell das beste ist, spielt selten die Hauptrolle. Wichtiger ist, was passiert, wenn es falsch antwortet, und wer das merkt.

  • Eigener Betrieb oder fremde Schnittstelle. Was für Ihren Fall trägt, hängt an drei Dingen: welche Daten das Haus verlassen dürfen, wie viel Wartezeit zumutbar ist und wie teuer ein Fehlgriff wird. Beide Wege werden hier gefahren.
  • Rückfallwege statt Vertrauen. Ein Anbieter, der ausfällt, ist der einfache Fall. Der schwierige antwortet, nur unbrauchbar. Ein Rückfallweg muss auch das erkennen und nicht bloß den Verbindungsfehler.
  • Kostendeckel und Zeitgrenzen. Pro Aufruf, pro Tag, pro Mandant. Ohne sie ist die Rechnung eine Überraschung und die Wartezeit unbegrenzt.
  • Wo KI nichts beiträgt. Ein erheblicher Teil der Beratung besteht darin, Vorhaben abzuraten, die eine Abfrage, eine Regel oder ein Formular besser lösen.

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Security

Teuer sind oft nicht die unbekannten Lücken, sondern die bewachten: Eine Prüfung, die an ihrer eigenen Annahme nicht scheitern kann, meldet nie etwas und wird trotzdem für einen Beleg gehalten.

  • Rechte- und Rollenschnitt. Berechtigungen werden fast überall fürs Schreiben geschnitten und fürs Lesen vergessen. Beide Richtungen prüfen, nicht nur die naheliegende.
  • Geheimnisverwaltung. Wo Zugangsdaten liegen, wer sie entschlüsseln kann, was beim Ausfall des Speichers passiert und wie eine Rotation abläuft, ohne den Betrieb anzuhalten.
  • Prüfpfad, der den Handelnden kennt. Ein Protokoll voller „unbekannt“ ist kein Prüfpfad. Wer etwas ausgelöst hat, muss in der Zeile stehen, nicht im Logdatei-Archiv daneben.
  • Schwachstellenverwaltung, die das Laufende ansieht. Scans zeigen gern das Abbild, das gerade greifbar ist, statt das, welches im Betrieb läuft. Im eigenen Betrieb ist genau das schon passiert.
  • Alarme, die den eigenen Ausfall überleben. Eine Meldung, die über das gestörte System läuft, kommt genau dann nicht an, wenn sie gebraucht wird.

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Netzwerktechnik

Standorte verbinden, ohne Ports zu öffnen, und Dienste trennen, ohne den Betrieb zu zerschneiden. Beides ist weniger eine Frage der Geräte als der Reihenfolge.

  • Verschlüsselte Standortverbindungen. Ein eigenes Netz über fremde Leitungen, mit eigenen Namen und eigener Zertifikatsstelle, auch für Außenstellen hinter fremden Routern.
  • Zugriffsregeln zwischen Diensten. Wer mit wem sprechen darf, ist eine Entscheidung; sie muss nur auch dann noch gelten, wenn niemand zusieht. Regeln, die sich aus einem automatisch vergebenen Merkmal ableiten, schreiben sich selbst um.
  • Firewall und Router. Aufbau, Segmentierung, Notausgänge. Zu jeder Sperre gehört ein Weg hinein, der auch dann funktioniert, wenn die Sperre zu weit greift.
  • Umstellungen ohne Ausfall. Erst die Regel, dann den Namen, und vorher gegen die Ziel-Adresse prüfen. Andersherum zeigt der Name auf ein System, das die Anfrage nicht kennt.

Ablauf

Wie eine Beratung abläuft

  1. 1

    Erstgespräch

    Kostenlos, etwa eine Stunde. Am Ende steht eine Einschätzung, ob sich der Aufwand für Sie lohnt, auch wenn die Antwort nein lautet.

  2. 2

    Bestandsaufnahme

    Gemessen statt vermutet: Zahlen aus Ihrem System, nicht aus einer Vergleichsstudie. Ergebnis ist ein schriftlicher Befund mit Belegen.

  3. 3

    Empfehlung

    Priorisiert nach Wirkung, nicht nach Aufwand. Dazu steht, was es kostet und was passiert, wenn nichts geschieht.

  4. 4

    Umsetzung oder Übergabe

    Auf Wunsch begleitet oder umgesetzt. Genauso gut übergeben Sie den Befund an Ihr eigenes Team. Dafür ist er geschrieben.

Grenzen

Was ich nicht mache

Eine Beratung ist so viel wert wie das, was sie ausschließt.

Keine Zertifizierung

Ich bereite auf Prüfungen nicht vor und stelle keine Testate aus. Was hier entsteht, ist ein technischer Befund. Für ein Audit ist er nützlich, ersetzt es aber nicht.

Keine Rechtsberatung

Fragen zu Verträgen, Auftragsverarbeitung oder Haftung gehören zu einem Anwalt. Zur technischen Umsetzung einer solchen Vorgabe sage ich gern etwas.

Keine Rufbereitschaft rund um die Uhr

Hinter levit-cloud steht eine Person. Ein Betrieb, der eine 24/7-Zusage braucht, braucht mehr als eine. Das sage ich lieber vorher als hinterher.

Keine Empfehlung ohne eigenen Betrieb

Zu Technik, die ich nicht selbst gefahren habe, sage ich, dass ich sie nicht gefahren habe. Der Satz kostet einen Auftrag und spart Ihnen ein Projekt.

Kontakt

Erstgespräch vereinbaren

Eine Stunde, ohne Kosten und ohne Verpflichtung. Schildern Sie vorab kurz die Lage, dann ist das Gespräch schon ein Stück weit vorbereitet.

Kein Tagessatz auf der Seite: Umfang und Preis hängen davon ab, wie tief die Bestandsaufnahme gehen muss. Im Erstgespräch nenne ich beides.